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Dienstag, 30. März 2010

...und hie und da

hat Madame auch das Bedürfnis in die Stadt zu brausen....

In der Kathedrale von Nevers ist mir dabei gestern Jeanne d'Arc begegnet!!

Sie war gerade sehr inbrünstig und hat mich überhaupt nicht beachtet....


Ich staune - mehr noch zweifle ich - wie sie mit diesen Schuhen überhaupt je auf ihr Pferd steigen konnte, ohne ihm einen folgenschweren Stich zu versetzen!!
Mehr von Jeanne wird folgen!

Sonntag, 28. März 2010

Vor einem Monat


gesellte sich Herr Munzinger, der kleinste meiner 29 Herzerweichungen zu uns....

Die ersten Tage zweifelte ich mehrmals, ob er die Kurve ins Leben annehmen wollte oder überhaupt konnte. Mit seinen 1700g hatte er ungefähr einen Viertel des Geburtsgewichts des schwersten Lammes dieses Jahres!
Unterdessen hat er sich prächtig entwickelt, bringt auch schon 10 kg auf die Waage und ist voll integriert in der Rasselbande.

...und am siebten Tag

sollst du ruhen!!


Fanny und Mayte-Lee halten diese Regel konsequent ein.

Samstag, 27. März 2010

Hundewetter...

...ich weiss nicht was das mit mir und meinesgleichen zu tun haben soll!!


Haben sie nicht gesagt es sei nun FRÜHLING? Immer diese leeren Versprechungen! Ich kann und will sie nicht mehr hören!!!
Gruss Dakar

Freitag, 26. März 2010

Und hier noch etwas für alle Girls zwischen 1 und 99

die Boys dürfen natürlich auch mit....

http://www.youtube.com/watch?v=OEdVfyt-mLw&feature=bulletin

Wo rosa Handschuhe zu finden sind, ist mir schleierhaft!!

Die Rückeroberung


Ganz ruhig, verlassen, vergessen, übrig geblieben....

Nicht ganz!!! Die Natur erobert sich still und leise ihren Teil zurück...









Diese Citrone steht auf einem Feldweg zu unseren Weiden und die männlichen Hunde heben regelmässig ihr Bein beim Vorbeigehen...

Mittwoch, 24. März 2010

....und bevor es auf die Weide geht

noch schnell die schärfsten Frisuren der neuen Generation!!

Dienstag, 23. März 2010

Frühlingsgefühle


überfallen offensichtlich jung und alt!! ...oder früh übt sich...?
Mit dieser Geste zeigen die Grossen (Fritz, Franz und Estragon aber auch die Bullen Darling und Ballon) ihr Wohlgefallen am weiblichen Geschlecht!

Montag, 22. März 2010

Kalberei

Seit anfangs März kommen die Kälbchen nicht mehr so zahlreich. Dieses Wochenende hatten wir aber wieder einmal drei Geburten und nun ist das Ende langsam absehbar. Wird auch Zeit, die Tiere sollten anfangs April auf die Weiden.
Nun haben wir 39 Kälbchen und erwarten noch sieben!
Da bleibt uns die Hoffnung, dass um den nächsten Vollmond am 30. März die restlichen aussteigen werden.....

Die Kleine (50 kg) ist noch nicht voll angekommen. Es geht ihr aber prächtig!

Sonntag, 21. März 2010

Pünktlich

zum Frühlingsanfang






präsentiert sich unser Aprikosenbaum mit Blüten....

Im letzten Frühling blühte er schon am 7. März. Kurz danach hatten wir Temperaturen von bis zu  - 8°C und trotzdem war die Ernte üppig!

Samstag, 20. März 2010

.... und hier ist Zwergli!


auf seiner Mutter! Eine wunderbar weiche, gut beheizte und durch die Atembewegung der Mutter immer leicht schauckelnde Unterlage.... Luxus pur im Gegensatz zur profanen Strohmatratze!
Sie ist vor einer guten Woche geboren und entwickelt sich soweit ganz nett. Seit vorgestern hat sie ein tränendes Äugli. Meine Diagnose war: Durchzug!! und da kein Eiter fliesst und keine Rötung sichtbar ist, wollte ich den spontanen Heilungsprozess abwarten.....


Zufälligerweise sah ich jedoch heute den Tierarzt und schilderte ihm, einmal mehr, mein Schäferinnenglück. In einem Nebensatz erwähnte ich das Äugli vom kleinen Zwerg. Als ich meinen holprigen Satz noch nicht einmal beendet hatte, weiteten sich seine Augen und mit einem inspiratorische Pfeiffen als Anfang seiner Erläuterungen, erklärte er mir, dass mit solchen Symptomen gar nicht zu spassen sei und dass ich der kleinen "naine" ( Zwergin auf franzisch) dringend Augensalbe verabreichen sollte.....
Über die möglichen Folgen möchte ich mich hier nicht auslassen!! Bin ja eine Positivdenkerin!!

23.3.2010

und jetzt sieht Zwergli so aus.... sie ist munter und fidel... und gedeiht prächtig!


Freitag, 19. März 2010

Nachtrag zu gestern...ohne weiteren Kommentar!

......Beim Betreten des Stalles wird er stehts als erster begrüsst, gefüttert und liebkost. Bist du lieber Leser, eine Leserin, so bist du gut beraten, wenn du den Herrscher des Stalles ebenso zielstrebig rücksichtsvoll behandelst, wie du klugerweise mit dem Herrn des Hauses verfährst: Bestärke ihn durch Lob und Freundlichkeit in seiner oft irrigen, doch festen Meinung, dass er der allerbeste sei - und führe in, der dir an Körperkraft und Starrsinn ja doch weit überlegen ist, wohlbedacht "an der Nase herum", genau dorthin , wo du ihn haben willst.

Quelle: Das Milchschaf; Ida Schwintzer; Ulmer 4. Aufl. 1981, Seiten 66/67



Fritz hat letzten Sommer ein Auge verloren, was seine Lebensfreude keineswegs mindert!!

Donnerstag, 18. März 2010

Machos unter sich

Die Schafböcke haben heute die Weide gewechselt und sind nun nahe beim Laufstall!! Eine Kuh war schon ganz jalouse und wollte auch raus.... aber die Kühe müssen noch ca. 10 Tage warten! Auf den Weiden ist noch nichts los und ich kann es einmal mehr nicht fassen, dass es schon bald ganz üppige Weiden haben soll!
Ja und nun sind Fritz, Franz und Estragon ganz nahe bei uns und trotzdem sind sie mir, zusammen mit den Stieren, am fernsten von allen uns Hoftieren. Fritz und Franz (Friesen) stammen aus Bayern und haben sich zu stattlichen Herren entwickelt! Estragon ist ein eher schmächtiger Franzose und spielt in der Gruppe eine untergeordnete Rolle!!

...diese schmachtenden Blicke....Franz, Fritz, Estragon (von links nach rechts)

Wenn Fritz und Franz Krach haben, schäppern die vermutlich langsam leeren Schädel wild aufeinander!! Ist der Kampf beendet, sind sie wieder "dicke Freunde" und treten geeint auf! Fritz ist das gefährlichste Tier auf dem Hof!! Für ihn müsste man eigentlich einen Waffenschein haben. Die Stiere kommen nicht spontan auf uns zu und wenn sie mit ihren " femmes" unterwegs sind, sind sie mit wichtigeren Dingen beschäftigt als mit uns Menschen. Fritz jedoch lässt keine Gelegenheit aus, um uns in den Rücken zu fallen und ich habe höchsten Respekt vor ihm. Beim Weidenwechsel läuft er aber wie ein Hündchen an der Leine und gibt sich adrett!! Über den Duft der drei Kerle kann und möchte ich mich an dieser Stelle nicht gross auslassen..... üppig schwer, scharf und eindringlich..... bestimmt kein Duft für eine Seife!!

P.S: Ich fasse es einfach nicht, dass meine doch so liebenswürdigen Milchmädchen auf solche Typen stehen!! Eine Erklärung ist vielleicht dies: Sie"wissen", dass sie nach 3 Monaten Ehe, neun Monate Mutterschaftsurlaub haben.... Die grosse Liebe kann DAS nicht sein!!!

Dienstag, 16. März 2010

zart geschichtet

Annika, Echalotte und Sylvie - alles Schafe, versteht sich!! haben mir etwas Milch für ein zartpudriges Seifchen locker gemacht!!


Inhaltsstoffe: Kokosfett, Olivenöl, Traubenkernöl, Sheabutter, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Rizinusöl, Distelöl, Schafsmilch, rote Tonerde, Balma Bran und Schnipselchen + H²O + NaOH
Beduftung: Vanille -Holz, Milch-Honig und auf der obersten Schicht Wildrose. Überfettung 8

Montag, 15. März 2010

29:28

Also unsere 14 Schafmuttis haben 28 Zitzen und insgesamt 29 Lämmli..... (4x1 + 6x2 + 3x3 + 1x4)
Da wäre es doch einfach, wenn wir da die Kinderchen ein bisschen rumschieben könnten, so dass fast jedes ein Zitzelchen hätte. Aber nein, die Damen wohnen zwar in einer grosszügigen WG, sind jedoch nicht im geringsten an den Kindern ihrer Schwestern, Cousinen, Mütter und Kolleginnen interessiert!

Herr Munziger im Zentrum des Geschehens!

Und so bin ich, zwar die einzige die in keinerlei verwandtschaftlicher Beziehung zur Truppe steht, mit der Schoppenflasche bei den Drillingen und Vierlingen unterwegs und füttere sie 4x täglich etwas nach. Es könnte sein, dass die eine oder andere Mehrlingsmutter genug Milch hätte, aber wenn sich die Kleinen um den Zitzel streiten, kann es schnell zu Verletzungen kommen. ....und das brauchen wir nun definitiv nicht!!!!

Sonntag, 14. März 2010

Mütter unter sich


Die Kinder schlafen und die Mütter tauschen ihre Erfahrungen aus!! -oder wer weiss, vielleicht tratschen sie gerade auch über Laura mit ihren Saugofen oder Annika, die meint sie sei VON und ZU, mit ihrer verwöhnten Einzeltochter oder bemitleiden sie vielleicht Regülchen mit ihren vier Jungs, die bedauerlicherweise ja auch nur zwei Zitzen hat.....

Freitag, 12. März 2010

Ein Rätsel...

für Fl..., Me..., Li... und Lu...


Also: In drei Stunden sind heute Mittag acht Lämmli von drei Müttern angekommen. Es hat keine Drillinge gegeben. Wieviele Lämmli hat jede Mutter, denkt ihr?

Donnerstag, 11. März 2010

Fleisch essen...oder nicht

ist hier nicht die Frage!
Ich habe nahezu 20 Jahre kein Fleisch gegessen und habe mich nicht besser oder schlechter gefühlt wie jetzt. Seit gut 11 Jahren esse ich wieder Fleisch und seit sechs Jahren lebe ich mit meinem Mann auf einem Bauernhof. Wir sind weitgehend Selbstversorger! Schokolade, Wein, Reis, Nudeln, Brotgetreide und einige Kleinigkeiten kaufen wir natürlich zu. Auf unserem Menu steht nicht täglich Fleisch - wir brauchen das beide nicht. Seit gut vier Jahren haben wir die Milchschafe, wie der Name schon sagt, für die Milch, die wir über alles lieben! All die Milchprodukte, die sich aus der feinen Milch herstellen lassen sind fantastisch. Letzten Sommer habe ich über Quark, verschiedene Frischkäsesorten, Feta, Halbhartkäse, Mozzarella, Joghurt, Kefir, Rahm und Camembert alles ausprobiert und wir haben es nur genossen.
....und jetzt kommen die Lämmchen und die Herzen schmelzen- das meine ist wie flüssige Butter!! 


Ja und was geschieht mit all den kleinen Hüpfern. Wie jedes Jahr werden wir ein Inserat für unsere Ostfriesenmilchjungschafe machen. Die Nachfrage war jedoch jedes Jahr dürftig. Mein Troupeau hat sich natürlich vergrössert. So habe ich von anfänglich 4 Milchschafen auf 14 aufgestockt.....Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich zwei nachziehen, aber für die anderen Mädchen suche ich Plätzchen. Die Männchen, die bis jetzt angekommen sind, haben wir bis auf den kleinen "Herr Hummel" (für ihn haben wir ein Plätzchen) alle kastriert, damit wir die Herde mit den Jungtiere nach der Entwöhnung mit ca. 10 Wochen alle zusammen auf eine Weide lassen können. Auch wenn wir auch eine helle Freude an unseren Lämmchen haben, ist es jetzt schon klar, dass alle die nicht nachgezogen werden können und diejenigen die ich nicht lebendig verkaufen kann, geschlachtet werden. Wenn ich im Moment daran denke, macht es mich traurig! Andererseits ist es mir ein Anliegen, dass sie lange bei ihren Müttern sein können, dass sie nicht mit Mastfutter gepuscht werden und dass sie ein schönes Leben bis in den Spätherbst auf den Weiden haben. Ich wusste ja schon immer, wenn man Milchprodukte isst, muss die Milchspenderin ein Junges pro Jahr haben, sonst kann ja keine Milch fliessen. Logisch..... unterdessen kann ich recht gut mit der Situation umgehen und ich freue mich auch am Fleisch. Es ist mir äusserst wichtig, dass ich meine Tiere von der Geburt bis zum Schluss artgerecht und sorgfältig halte und mich verantwortlich für ihr Wohl fühle.
Unseren Hof betreiben wir nach biologischen Richtlinien und es ist uns, auch bei den Kühen, ein Anliegen, dass sie nicht durch die halbe Welt reisen müssen, bis sie den Schlachthof erreichen. Esse ich Fleisch von unseren Tieren, weiss ich, dass ich keinem Schwindel aufsitze. So haben wir z.B. in der Nachbarschaft einen Hof, der Kaninchen "vom Bauernhof im Burgund" verkauft. Die Kaninchen werden in einem Tunnel in Käfigen ohne Stroh gemästet, ohne Tageslicht, voll klimatisiert und ohne je ein Gräslein gesehen zu haben. Gestern wurde in den Nachrichten auf TF1 eine Bäuerin vorgestellt, die eine Schweinezucht führt. Die armen Mutterschweine sind eingesperrt in einer Art Käfig. Sie können sich nicht wenden und ihre Kleinen beschnuppern, da der Platz so rar ist, dass sie unweigerlich auf ihre Jungen zu liegen kämen.....
...und warum das alles?

Mittwoch, 10. März 2010

Herr Munzinger


entwickelt sich fröhlich. Heute musste er auf die Waage! Vor 10 Tagen ging dies noch ganz einfach- heute hatte ich Mühe das Gewicht abzulesen!! Aaaaber er hat sein Geburtsgewicht schon grosszügig verdoppelt und stakst zwischendurch schon recht wichtig, mit leicht aufgeplustertem Oberkörper herum. Der "Gang" der GROSSEN schaut er noch etwas skeptisch zu, aber vielleicht studiert er einfach ihr Gehabe!!
Unterdessen ruht er auch nicht mehr ganz trist und alleine unter der Heuraufe - nein er hat sich seinen zwei Tage älteren Cousinen angeschlossen und versucht ihnen zu imponieren.....

Herr Muninger liegt rechts

Seit Sonnatg haben wir nun 21 Lämmer und ich erwarte in den nächsten Tagen nur noch drei Geburten. Danach bleibt nur noch "Hanneli", aber die hatte ihr Rendez-vous mit Estragon einen Monat später. Ich bin jedoch nicht ganz sicher ob sie wirklich trägt!!

Dienstag, 9. März 2010

Flicka



ist eines unsere Kälbchen, das von der Mutter, einem Rind, nie richtig angenommen wurde. Wir waren bei der Geburt nicht mit dabei und wissen nicht ob die Kuh ein Trauma oder einen Traum hatte und sich deshalb nicht richtig mit ihrer neuen Rolle identifizieren kann. Die erste Woche setzte "mein Bauer" das Kalb zwei Mal täglich am Mutterutter an. Mit der Zeit bediente sich die kleine Flicka immer mehr selbständig, aber dies vor allem bei ihren Tanten. Wir beschlossen sie mit dem Eimer zuzufüttern, aber die Milch an den verschiedenen Bars schmeckt ihr besser! Die Kunstmilch konnte sie nie richtg begeistern.  Unterdessen holt sie sich sehr selbständig was sie braucht und entwickelt sich dabei ganz nett!


Für Streicheleinheiten ist sie jedoch mit Begeisterung zu haben!!

Montag, 8. März 2010

Das Schaf und die Schäferin

Also gestern hat es mich wieder einmal ganz heftig überfraut und das Seifenfieber überschwappte mich in unbekannter Dimension! Dank Echalotte, der süssen Lacaune, die ein Euter für Drillinge schwingt, aber effektive nur einen kleinen Bubi hat, konnte ich ein bisschen Milch für ein Schafmilchseifchen abzwicken. Eigentlich möchte ich die Milch ja den Lämmern nicht wegnehmen, aber da mir Echalotte breitwillig die Bewilligung erteilte, brach ich kurz mit meinen Ideologien.




Und hier das Resultat:

 

Also die Schäferin ähnelt mir nur andeutungsweise! Ich bin weder blond noch gelockt, aber nach dem 10. Duschgang hat sie in etwa meine Dimensionen.....


Inhaltsstoffe: Kokosfett, Olivenöl, Traubenkernöl, Kakaobutter, Sheabutter, Rapsöl, Rizinusöl, Lanolin, Balma Bran und ganz fein verhackte Bioorangenschalenwürfelchen getrocknet.
Beduftung: Orangentraum und da das Ganze nicht so freundlich andicken wollte, gab ich noch ein Schüsschen Rose dazu. Duftet wunderbar!! Überfettung 8%

Samstag, 6. März 2010

Die ersten Lämmchen sind schon 1 Woche alt!!

Nun ist schon wieder eine Woche verflogen, seit bei uns die Ablammperiode angefangen hat. Der Auftakt mit den 4-lingen war ja auch für mich eine Premiere und ich konnte es fast nicht glauben. Leider überlebte eines der Jungen nicht lange, da sich die Mutter irrtümlicherweise darauf niederlegte. Soll immer wieder vorkommen, ist aber trotzdem schwer einzustecken!! Die drei anderen sind fit und fröhlich und haben schon richtig an Gewicht zugelegt. Danach kamen die Kleinen, die ich von der Weide heimführen konnte und am Montag kam der kleine Herr Munzinger an. Auch die drei entwickeln sich brav! Herr Munzinger ist nun so gross und das Euter seiner Mutter etwas grösser (ein gegenseitiges Entgegenkommen), dass der Kleine seit heute auch selber trinken kann.


Herr Munzinger mit Maman


Am Mittwoch kamen Drillinge und Zwillinge und am Donnerstag hatte Mäährylinn ihren Auftritt und gebar auch dein Doppelpack.


Mäährylinn mit einem ihrer beiden Kinderchen

Echalotte, das Lacauneweibchen hatte auch am Donnerstag ihre Wehen und es wollte nicht richtig vorwärts gehen. Als ich sie nach einer guten Stunde untersuchte, merkte ich, dass nur das Köpfchen führte, was sehr ungünstig für eine Spontangeburt ist. Mit der Erfahrung vom letzten Winter, als ich in einer solchen Situation dem Tierarzt über die Schultern schauen durfte, gelang es mir die Füsschen hervorzuholen und das kleine Böckli herauszuziehen. Ein bisschen Oberlippenschweiss bescherte mir diese Situation ehrlich gesagt ja schon!!!


Stallidylle

 
In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag, nach der Visite im Kuhstall, fand ich Luna in der Austreibungsphase vor. Irgendwie knorzte es auch bei ihr und so untersuchte ich sie schnell und realisierte auch gleich, dass es eine Beckenendlage ohne vorangehende Beinchen war . Nach einem  heftigen Adrenalinstoss und einem tiefen Atemzug meinerseits, versuchte ich das Kleine wieder etwas retour zu stossen, um danach die Beinchen hervorzuholen.... relativ problemlos gelang mir dieses Manöver und ich konnte ein vitales Mädchen herausholen. Die beiden folgenden Geschwisterchen kamen problemlos in richtiger Lage. Und einige Stunden später, wieder einmal vor dem ersten Cappuccino kamen noch einmal Zwillinge.


Laura mit ihren Drillingen


MILENA

 
Nun haben wir 19 lebendige Lämmchen von 9 Müttern. Auffällig ist dieses Jahr, dass es sowohl bei den Kälbchen wie auch bei den Lämmern viel mehr Männchen hat. (Bei den Lämmern 7 Weibchen und 12 Jungs!!)

Donnerstag, 4. März 2010

Fiona


Gestern hatte Fiona ihren zweiten Monatsgeburtstag!!
Sie ist schon recht gross und hat ein sehr gesundes Selbstbewusstsein....

Mittwoch, 3. März 2010

Früher,

also vor ca. 5 Jahren, dachte ich Lämmchen seien von Anfang an ganz weich und flauschig.....


Heute weiss ich, dass dies nicht so ist!!! Lämmchenfell ist vergleichbar mit einem nicht weichgespühlten und ungetumblerten Frotteetuch. Erst einige Tage nach der Geburt werden sie etwas geschmeidiger!!

Der kleine Munzinger von vorgestern behauptet sich schon ganz wacker!
Unterdessen tummeln sich bereits 11 Lämmer im Stroh und es ist noch nicht Abend...
Heute hat mein Tag schon vor dem Cappuccino mit Drilligen angefangen.

Dienstag, 2. März 2010

Bin voll im Schuss

Gestern nach dem ersten Cappuccino, bei meiner Morgenvisite in der Maternité, fand ich Bella schwer beschäftigt einen Winzling abschmatzeln!!
Sein Tonus war in Ordnung und das Köpfchen in der Höh, die Atmung regelmässig....
Nach dem Umzug ins Wochenbettszimmer schlaffte der kleine Spucht jedoch schnell ab und ich entschloss mich, ihn in der Küche am Ofen aufzuwärmen. Ganze 1700 gr brachte er auf die Waage. (Normalgewicht mindestens doppelt so viel!!) Nach zwei Mal 30 ml Muttermilch kamen die Lebensgeister wieder zurück und  zwei Stunden später war er wieder bei bei seiner Mama, die verständlicherweise etwas verwirrt war und mich als ihr "Kleines" hielt. Ich kann ja damit umgehen, aber zu viele "Schafsküsse" bringen auch mich leicht in Verwirrung! 
Der Kleine bekommt nun immer noch abgemolkene Muttermilch, da er noch gar nicht recht zum Euter hochkommt... Er ist munter und steht jetzt schon auf wenn er mich im Stall wahrnimmt! Flottes Kerlchen!!!


Was mir zu Denken gibt: Sowohl Blanca wie auch Bella haben eher zu früh  und sehr kleine Lämmer geboren. Der kleine Spucht hatte zudem noch ein Geschwisterchen, das jedoch schon einige Tage intrauterin abgestorben war. Die Euterentwicklung war bei beiden jungen Schafen dürftig!! Ich war bei beiden überrascht, als die plötzlich losgelassen hatten.... Da stellen sich natürlich Fragen. Ich vermute, dass die erste Impfung gegen die Blauzungenkrankheit am 16. Februar, die ich nur bei 4 Jungschafen machen liess, dies ausgelöst hat. Hier ist die Impfung obligatorisch und ich liess die Jungschafe aus praktischen Gründen mit den Rindern impfen. Das dritte Weibchen, das auch geimpft wurde liess ich einen Monat später zum Bock.... on verra, was bei ihr los ist!
Der vierte Impfling ist Panda, der Kastrello.
Auch wenn der Tierarzt das Gegenteil behaupten wird, werde ich den Rest der Truppe mit der jährlichen Nachimpfung erst im Mai oder Juni machen lassen!!