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Mittwoch, 9. Februar 2011

Die schnelle Brüterin




Eigentlich war vorgesehen, dass ich gestern hier durch Abwesenheit geglänzt hätte.
Auf einer kurzen Hunderunde am Morgen bemerkte ich sofort, dass bei den Schafen eine Unruhe herrschte und Laura als Einzige lag!
 Programmwechsel!
Die Hunde mussten Platz machen und warten.
Als ich bei Laura ankam, stand sie und es war offensichtlich, dass sie unter der Geburt war! Zwei Wehen später sah ich die Vorderfüsschen und das Näschen und kurz darauf war das Lämmli da.
Da ich sicher war, dass noch mindestens ein Lamm im Uterus weilte, untersuchte ich kurzerhand und fand prompt noch eins in reiner Beckenendlage vor!
Es war mir  nicht möglich die Füsschen hervorzuholen, wie das im Buch beschrieben ist und so versuchte ich es einfach mit Weiten der Vulva. Relativ schnell kam ein kleines Hinterteil zum Vorschein und ich konnte etwas mithelfen.
Kaum war das Lämmli draussen, bemerkte ich, dass es zwar noch ein Häuchlein Leben in sich hatte, aber es waren auch stärkere Missbildungen der Extremitäten sichtbar!
Da das erste Lämmli schon genuckelt hatte und sich wacker zeigte, nahm ich das zweite in die Arme und trug es nach Hause.
Die Hundebande merkte sofort, dass etwas nicht stimmte und lief ganz brav neben mir her.
Bis ich zu Hause war, war auch das letzte Restchen Leben aus dem armen Tierli gewichen.
Da die Temperaturen gestern ganz nett waren und gegen Mittag sogar die Sonne auftauchte, liess ich Laura mit ihrem kleinen Prinzen weiterhin auf der Weide!
Am Abend nahm ich den Kleinen unter den Arm und bewegte mich mit der ganzen Truppe nach Hause (ca. 500 m).
Obwohl der Kleine 17 Tage zu früh auf die Welt gekommen ist, zeigt er bis jetzt keine Schwäche und hält sich stramm. 
Es hat immer schön warme Öhrli, trinkt dauernd und bringt schon gut fünf Kilo auf die Waage.

Kommentare:

  1. Oh weh, neben aller Freude auch sowas trauriges. Mal gut, dass du zur Stelle warst und Mama Laura hast helfen können.
    Möge der kleine Prinz wachsen und gedeihen.
    Ganz liebe Grüße. Bina

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  2. Liebe, wunderbare Bäuerin!! - Endlich mal ein Riesen-Kompliment für Ihre Arbeit - und für die große Freude, die Sie mir mit Ihren Einträgen fast täglich machen!! - Ganz herz-erwärmend!!
    Als Miezen-Frau denk ich natürlich mit Sorge an das kleine puderfarbige Katerli. - Wie geht's ihm denn? - Viele Streicheleinheiten per Mail an ihn!
    Herzliche Grüße aus der Stadt - aus München aufs wunderschöne Land! Heike Weidler

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  3. Einfach sowas von süß, Mutter und Kind.

    Prost Milch sagt.... Mauve

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  4. Du erlebst aber auch bald jeden Tag ein frisches Abenteuer, so kommt keine Langeweile auf...

    Fröhlichen Gruß
    Kvelli

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  5. Het voorjaar komt eraan.....Mooi dat er al lammetjes zijn....je foto's zijn prima Brigitte.

    Groetjes, Joop

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  6. Je n'ai hélas pas tout compris (je ne te parle pas de Bing Translator !) mais je vois qu'il y a un petit qui gambade et qui a l'air bien en forme ! Bonne journée à toi !

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  7. welch super naher Einblick in das Leben einer Bäuerin, das pure Leben, hautnah, herzlich Piri

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  8. Liebe Smilla, da ist esnwie bei den Menschen, Freude und Leid liegen so nahe beieinander.
    Gut, daß die Tiere nicht so leiden, wie wir, sie sieht nur ihr hübsches kleines Baby, nicht aber das tote.
    Ganz liebe Grüße, die Christiane

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  9. Liebe Smilla
    Du bist eine tapfere Bäuerin, Respekt!
    LG, TT

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  10. Liebe Smilla, ich erlebe auch bei uns immer Freud und Leid dicht beeinander - es ist zwar nur Kleinvieh, meine älteste Tochter ist Vorsitzende eines Tierschutzvereines, (Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner)-aber auch da sind doch viele bewegende Momente vorhanden.
    Leben und Sterben - manchmal kann man es gut ertragen - aber es gibt Tage da beschäftigt es mich schon sehr.
    HG
    Birgit

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  11. Nun ja, wenn das andere Tierchen zu schwach zum Leben war, ist es sicher besser so. Viel schlimmer wäre doch, wenn das Muttertier an der letzten Geburt zu Schaden gekommen wäre und das andere Lämmchen ohne Mutter.
    LG, Christiane

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  12. ich liebe Deine Tiergeschichten!
    Hinter meinem Haus ist seit zwei Tagen ein Schäfer auf der Wiese mit seiner Herde und eine ganze menge kleiner Lämmlein springen munter daher. Ein schöner Anblick, besonders heute bei so viel Sonnenschein.

    liebe Grüße
    Dörte

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  13. Brischitt - in deiner Welt lebe ich so gerne am Rande mit!

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  14. Da bist Du ja gerade rechtzeitg gekommen!
    Viele Grüße aus dem eiskalten Illinois von
    Gaby

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  15. Wie nah doch Freud und Leid immer wieder beisammen liegen. Respekt vor deiner Leistung.
    LG Ute

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  16. Liebe Smilla
    Du beeindruckst mich immer wieder! Hm, das Leben zwingt einem oft, einfach zu Handeln - du machst es. So toll! Und die Bilder sind ja sowas von Leben!
    Ganz liebe Grüse
    Ida

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  17. All deine letzten Beiträge sind wieder Spitze!! Die Fotos traumhaft! Es ist ALLES so spannend!
    Euch ALLEN alles Gute und liebe Grüße Heidi und die Schlappohren

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  18. Freud und leid so dicht beieinander. Ich wünsche dem Kleinen alles alles Gute. LG Inge

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  19. Das was Inge geschrieben hat, lag mir auch auf den Lippen . Ja so ist das Leben meine liebe Smilla und wer kennt das besser als Du , die Du soviele Geburten begleitet hast und wie man sieht es immer noch tust. Der kleine Prinz macht aber , obwohl er es so eilig hatte, einen ziemlich flotten Eindruck auch wenn er noch nicht so viel Ähnlichkeit mit seiner Mama hat.
    Aber was ein richtiges Schaf werden will muss ersteinmal ordentlich an der Frisur arbeiten:-)
    Ich wünsche Euch einen ruhigen Abend. Ich gehe jetzt auch in die Koje -Elbluft(duft) macht müde
    Bis bald
    Ina

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  20. Liebe Brigitte,
    schade um das arme Lämmlein. Aber es ist besser so - es ist jetzt in einer anderen Welt.
    Es ist immer toll, wie Du die Geschichten erzählst. Danke dafür.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  21. Übrigens Brigitte, was ich noch sagen wollte von wegen Bänkli ... hast schon recht gesehen - es ist ein schmales Bänkli. Also eine Person hat schon gemütlich Platz, aber dann ist es auch schon voll! Und ... es wird wohl eher ein Deko-Bänkli darstellen als ein Sitzbänkli. Das, wo man drauf sitzen kann ist der kleine Schuhschrank der dort stand, wo eben jetzt das Bänkli steht. Aber damit dieser wieder zum Bänkli passt, muss er zuerst gestrichen werden - du siehst, es tun sich neue Baustellen auf :-) - und so geht Frau die Arbeit niiiiie aus!
    Hab einen guten Tag.
    Liebe Grüsse
    Ida

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  22. liebe Brigitte,

    Deine Geschichten begeistern und berühren mich immer sehr. Mit so vielen Tieren und der damit verbundenen Verantwortung und Freude kann es wirklich nie langweilig in Deinem Leben werden.

    ich wünsche dir eine rundum schönen Donnerstag!

    Bisous

    isabella

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  23. Hallo Brigitte,
    Respekt für Dein Einsatz ! Eigentlich haben sich Deine Tiere die BESTE "Bäuerin" ausgesucht, mit voller Hingabe und großer Portion Humor gestaltest Du das Leben auf eurem Hof, lässt uns daran teilnehmen und einige von uns lesen-hören-sehen wohl sowas zum ersten Mal...:-)) mein Kompliment und danke !
    Na ja, man kann ja auch als Einzelkind durch die Welt gehen... LG Rita

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  24. Wunderschöne Tieraufnahmen zeigst du - mir geht´s wie dir - ich werde auch wieder sehr gerne bei dir reinschauen :-)

    Hab ein schönes Wochenende

    GLG Manu

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  25. Da war es ja gut, dass du zur rechten Zeit zur Stelle warst. Sonst hättest du deine Laura wohlmöglich auch noch verloren. Sehr schön finde ich dein Foto mit den vielen Kälbchen.

    Da meine Mutter gestern ihren Geburtstag gefeiert hat, war es mir leider nicht möglich, nach Greifswald zu fahren. In den Nachrichten dreht sich hierzulande noch alles um die Ereignisse in Ägypten. Aber ich habe das, was ich im Internet über die Auftaktkundgebungen finden konnte, heute in "juwi's welt" in einem Artikel zusammengefasst.

    Gruß aus Bremerhaven,
    juwi

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  26. Bin per Zufall hier gelanddet und habe mich gleich festgelesen - was für ein schönes Miteinander von Tieren und Menschen!
    Dem roten Kätzchen gute Besserung - ich hoffe er wird wieder ganz gesund!
    LG Carmen

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